Wolfgang Borchert

Wolfgang Borchert

 

Geboren am: 20.05.1921 

In: Hamburg, Deutschland

 

Gestorben: 20.11.1947

In: Basel, Schweiz 

 

 

Lebenslauf:

1936: Schrieb Borchert seine ersten Gedichte. 

 

1939:

 

Er beginnt eine Buchhändlerlehre, die er Ende 1940 abbricht. Anschließend nimmt er Schauspielunterricht und veröffentlicht erste Gedichte im "Hamburger Anzeiger".

 

1942/43 

 

Borchert wird verwundet und erkrankt an Diphtherie. Er wird wegen Selbstverstümmelung angeklagt aber freigesprochen. Zunächst bleibt er jedoch in Untersuchungshaft und wird wegen "defätistischer Äußerungen" zu mehreren Monaten Gefängnis verurteilt.

Im November wird er zur "Bewährung" an die Ostfront versetzt.

Wegen Gelbsucht und Fleckfieberverdacht wird er im Dezember in ein Lazarett eingeliefert und Anfang 1943 aus der Armee entlassen.

 

 

1943

 

Borchert arbeitet als Kabarettist, Wegen einer Parodie auf Joseph Goebbels wird er verhaftet.

 

 

1944

 

Borchert wird wegen Defätismus(keine Aussicht auf Erflog sich zu bessern) zu neun Monaten Gefängnis verurteilt und in Berlin Moabit inhaftiert.

Er wird vorzeitig zur "Feindbewährung" an die Front entlassen.

 

1945

 

Flucht aus Französischer Gefangenschaft.

 

1946

 

Veröffentlichung der Gedichtsammlung "Laterne, Nacht und Sterne" Gedichte aus der zeit zwischen 1940-1945.

 

1947

 

Borchert schreibt während er unheilbar krank ist das Drama "Draußen vor der Tür" worin er die Situation eines Kriegsheimkehrers Beschreibt.

 

20.11.1947 

 

Bochert stirbt in einem Kuraufenthalts in Basel/Schweiz. 

 

 

 

 

 

Name

Gattung

Veröffentlichung 

Reiterlied

Gedicht

1938

Käse

Komödie

1939

Granvella

Gedicht

1940

Mein bleicher Bruder

Kurzgeschichte

1941

Requiem für einen Freund

Prosa

1943

Briefe aus Russland

Gedicht

1943

Die Hundeblume

Kurzgeschichte

1946

Das Brot

Kurzgeschichte 

1946

Die Küchenuhr

Kurzgeschichte

1947

Nachts Schlafen die Ratten doch

Kurzgeschichte

1947

Draußen vor der Tür

Schauspiel

1947

Die Kirschen 

Kurzgeschichte

1947

Dann gibt es nur eins 

Manifest und Vermächtnis 

1947

 

 

 

Quellen: Wolfgangborchter.de

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