Die Speicherstadt im 2-Weltkrieg

Der Freihafen in Hamburg bestand bis zum 1. Januar 2013. Der letzte überwachte Grenzübergang wurde danach abgeschafft. 
 

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde der Hamburger Hafen immer mehr auf den bevorstehenden Krieg ausgerichtet. Die Rüstungswirtschaft kurbelte die Konjunktur an, und fehlende Arbeitskräfte wurden nach Beginn des Krieges durch Zwangsarbeiter ersetzt. Außenstellen des KZ Neuengammes wurden im Hafen errichtet.

Quelle: https://www.ndr.de/geschichte/schauplaetze/Die-Speicherstadt-gestern-und-heute,speicherstadt175.html

Der militärische Codename "Operation Gomorrha" bezeichnet die britischen und amerikanischen Luftangriffe auf Hamburg vom 24. Juli bis zum 3. August 1943. Bei fünf Nachtangriffen und zwei Tagesangriffen starben rund 35.000 Menschen, zirka 900.000 Menschen verloren ihr zu Hause und 80% des Hafens wurde zerstört. Die Luftangriffe der Alliierten zerstörten ungefähr die Hälfte der Speicherstadt. Während sich die Amerikaner auf die Hafenanlagen und die dortige Industrie konzentrierten, zielten die Briten auf die Wohngebiete. Ein schweres Gewitter verhinderte die finale Bombardierung der Stadt. Hamburg hatte die schlimmsten Luftangriffe, die es jemals auf eine deutsche Stadt gab, überlebt. Am 17. Januar 1945 kam es erneut zu schweren Luftangriffen auf den Hafen und die Industrieanlagen in Harburg-Wilhelmsburg.

Am 1. Januar 2013 wurde der Freihafen, der rund ein Fünftel des Hamburger Hafengebiets ausmachte, aufgelöst. Damit ging in Hamburg eine Ära zu Ende.

Quelle:https://www.hamburg.de/geschichte/4580598/geschichte-hamburger-hafen/ [abgerufen am 24.11.21 um 11:00 Uhr]

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