hört das Schul- und Hortradio

Projekt: Hort und Schulradio, ein Radio von Kindern für Kinder !
Schul- und Hortkinder produzieren in einer Woche eine eigene Radiosendung. Dabei werden die Interessen und Themen der Kinder berücksichtigt.

Vorwort:
Zum Alltag vieler Kinder und Jugendliche gehört der Medienkonsum und die Nutzung. Dazu gehören viele Plattformen wie Facebook, Instagram, WhatsApp, Tik Tok und Youtube! Mit unserem Projekt ,,Schul- und Hortradio“ wollen wir das die Kinder viele verschiedene Medien kennenlernen, einen sorgfältigen Umgang und die Gefahren wahrnehmen! Leider werden auf Webseiten auch viele Fake News und falsche/ verschiedene Informationen gezeigt, deshalb wollen wir den Kindern aufzeigen welche Seiten sinnvoll sind und welche nicht.

https://www.shutterstock.com/es/image-vector/illustration-kid-boy-wearing-headphone-holding-1207554796 ist eigentlich Medienerziehung?
• Ist im Bereich der medienpädagogischen Praxis verankert
• Durch Projekte und Angebote wird die Medienkompetenz gefördert
• Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten, um Medien selbstbestimmt und kritisch zu nutzen                                                              • Frühzeitiger Umgang mit neuen Medien, um die Kinder zu motivieren

Was ist Medienbildung?
 • Perspektive wird erweitert
• Ist nicht mehr die Vermittlung von Medienkompetenz
• Medien werden als Mittel für umfassende Bildung und Müdigkeit eines jeden Einzelnen gesehen.                                                          • Richtet zudem Blick auf grundsätzliche Rollen der Medien im Bereich Kultur und Bildung

 

Welche Medien stehen zur Verfügung?

Wir haben in unserem Projekt eine große Vielfalt von Medien zur Verfügung gestellt.
PC (von der Schule), Tablets (aus dem Hort), Fernseher, Handys (aus dem Hort, sie stehen zur Verfügung für das Projekt), Zeitungen, Zeitschriften, Bücher aus der Schul- und Hortbibliothek und aus der Stadtbibliothek, Tonaufnahme Geräte, Mikrofon.

Begründung und Ziele für das Projekt

Die beteiligten Schülerinnen und Schüler erhalten dabei vielfältige Möglichkeiten, ihre Schrift und sprachliche Ausdrucksfähigkeit zu trainieren, selbstsicher die Radioinhalte zu präsentieren und grundlegende Medienkompetenzen zu erwerben. Die Projektunterstützer schlagen den “Radio-Mitarbeitern” als Impulse bestimmte Themen vor, jedoch können die Kinder nach Themen ihrer Wahl die Radioinhalte selbst aussuchen und diese als Rubrik festlegen. Hier werden die Kinder zum eigenen Gestalter ihres Mediums. Des Weiteren haben die Kinder die Möglichkeit sowohl neue als auch ältere Medien für die Recherche der Informationen zu nutzen und sich damit kritisch auseinanderzusetzen und diese gegenüberzustellen.

Welche Medienkompetenzen fördern wir in diesem Radio-Projekt und was sind jeweils die Ziele?
Sachkompetenz
– Umgang mit Aufnahmegerät und Mikrofon
– PC-Grundkenntnisse, z.B. Daten richtig abspeichern
– Kennenlernen neuer Programme, z.B. Audioschnitt-Software
– Recherche mit PC, Smartphones, Zeitschriften und Bücher
– Schreibdokumente bearbeiten und diese zur weiteren Verwendung abspeichern
– Kennenlernen der verschiedenen Medien, die ich für die Radio-Gestaltung nutzen kann

Selbstreflexionskompetenz
– Sensibilisierung der Kinder für einen selbstbestimmten, aber auch bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit Medien
– Die Kinder sollen die Chance erhalten, als Radio-Moderatoren in eine völlig neue Rolle zu schlüpfen, und die Themen aus einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten und sich damit kritisch auseinanderzusetzen
– die kritische Auseinandersetzung bei Influencern, die eine gewaltverherrlichende, demokratiefeindliche und religiös-fanatische Ideologie vertreten
– kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Internetkonsum und dessen Einflussnahme auf unser Leben
Rezeptionskompetenz
– ein Bewusstsein über die Gefahren im Internet zu entwickeln und dafür ein Gespür zu bekommen, wie z. B. Phishing-Mails erkennen und keine Links zu öffnen oder Dateien, die von einem unbekannten Absender geschickt wurden
– die Einschätzung von Social-Media-Diensten, dass die Welt im Internet mit der realen Welt nicht immer gleichzusetzen ist
– die persönlichen Daten nicht weitergeben, nur mit Absprache der Eltern
– Fähigkeiten entwickeln, seriöse Seiten zu erkennen und sich von Fake-News zu distanzieren, hier ist die Überprüfung des Zwei-Quellen-Prinzips von entscheidender Bedeutung
Partizipationskompetenz
– Gestaltung und Planung der Interviews mit den Schülern nach Zeitfenster und Themenauswahl
– Gestaltung und Erstellung einer Musik-Playlist für die Schülerinnen und Schüler
– Buchvorstellungen nach Kategorien, Inhalt und Zeitpunkten des Vorlesens gestalten

Welche Themen könnte man umsetzten?
Begrüßungs-Show: Begrüßung und Vorstellung, Witz/ Lustige Geschichte, Rätsel oder
Quizfrage, Überblick über Aktuelles vom Tag, musischer Beitrag wie z.B. Guten
Morgen Lied

Nachrichten/Reportagen: Uhrzeit und Datum, aktuelle Schlagzeilen,

Wetter: Aktuelles Wetter (evtl. mit Geräuschen), Wettervorhersagen
Musik/ Geschichten: Lieblingslieder der Kinder und Themenbezogene Lieder,
Buchvorstellungen/Geschichten
Interview: tagesaktuellen Themen,
Stimmungsbild abfragen (Kinder fragen, wie sie z.B. zu einen bestimmten Thema stehen)
Werbungsblock: Kinder erzählen über ihr Lieblingsessen, Lieblingsspielzeug und warum sie es mögen)
Abschiedsbeitrag: kurze Reflexion, wie die Kinder unser Projekt finden

Aber was fördern wir genau in Bereich der Medienkompetenz?
Ziel des aktiven medienpädagogischen Ansatzes ist es, selbst zum Gestalter von Medien zu werden und dass die Kinder eigene Ideen, Gestaltungswünsche und Geschichten umsetzen können. Zugleich bekommen sie einen umfassenden Einblick in die Herstellungsprozesse von Medien.

Medienkritik
Medienkritik ist die Überprüfung der Medien auf problematische Entwicklungen. Medienkritik umfasst die Analyse dieser Ebenen und die anschließende Bewertung sowie die Übertragung auf das eigene Medienhandeln. Durch den Umgang mit Medien und deren kritische Analyse lernen Kinder gezielt Medieninhalte zu überprüfen und zu bewerten. Sie lernen Medienbotschaften zu entschlüsseln und ihren Medienkonsum zu reflektieren. Die Kinder sind weniger beeinflussbar, wenn sie die genauen Gefahren kennen und ein Bewusstsein über die möglichen Folgen entwickeln (Fake News, Chats mit Fremden, Hate Speech, Cybermobbing). Die Kinder sollen die Fähigkeit entwickeln, die Seriosität einer Quelle einschätzen zu können. Mehrere Quellen sollen auf den Inhalt gegenübergestellt werden – Stichwort: Zwei-Quellen-Prinzip.
Medienkunde
Medienkunde ist das Wissen über Medien, in Bezug auf Strukturen und auf praktische
Nutzung. Die Kinder werden durch das Wissen um die Vielfalt der Mediengeräte, sowie deren Verwendungsmöglichkeiten, zu medienkundigen Nutzern.
Mediennutzung
Mediennutzung ist der Einsatz von Medien aus der Perspektive des Nutzers und des Produzenten bzw. Anbieters. Das Ziel ist es, dass der bewusste Umgang mit Medien sowie die gezielte Selektion als Ausdruck einer kompetenten Mediennutzung zählt.
Mediengestaltung
Hiermit ist gemeint, dass Medien sich ständig verändern, aber nicht nur in technischer Hinsicht, sondern auch inhaltlich.
Medien werden benutzt als gestalterisches Mittel und als kommunikative Ausdrucksform, um sowohl sachliche als auch emotionale Inhalte zu transportieren.

 

 

 

 

Quellen: https://www.shutterstock.com/es/image-vector/illustration-kid-boy-wearing-headphone-holding-1207554796 [24.01.2023]

https://www.datenschutz.org/medienkompetenz/ [22.01.2023]• https://www.bmfsfj.de/resource/blob/122422/fb3478ade6da980ed22b025228cea795/der-einfache-
einstieg-in-die-medienerziehung-gutes-aufwachsen-mit-medien-data.pdf [22.01.2023]• https://www.kubi-online.de/artikel/medienbildung-schule [23.01.2023]• https://deutsches-schulportal.de/konzepte/rotznasenradio-radio-von-kindern-fuer-kinder-und-die-ganze-
schule/ [21.01..2023]

 

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